Trinkwasser bewusst nutzen
Trinkwasserversorgung dank regionalem Verbund gesichert –
Wasserversorgungen appellieren an einen bewussten Umgang mit Trinkwasser
Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen führen derzeit zu einem deutlich erhöhten
Trinkwasserverbrauch. Gleichzeitig nehmen Zuflüsse aus Quellen und Grundwasser weiter ab. Die
Sicherstellung der Trinkwasserversorgung ist dadurch anspruchsvoller geworden.
Dank der in den vergangenen Jahren ausgebauten Verbindungsleitungen zwischen den Gemeinden
sowie der engen Zusammenarbeit der Wasserversorgungen ist die Trinkwasserversorgung in allen
Gemeinden der Region Zürichsee-Linth derzeit weiterhin gewährleistet.
Damit dies auch bei einer anhaltenden Trockenperiode so bleibt, appellieren die Wasserversorgungen
der Region Zürichsee-Linth an die Bevölkerung, sorgsam mit der wertvollen Ressource Trinkwasser
umzugehen. Bereits mit einfachen Massnahmen kann jede und jeder einen wichtigen Beitrag leisten:
• Rasenflächen möglichst nicht bewässern
• Gärten und Pflanzen nur gezielt und bei Bedarf giessen, vorzugsweise frühmorgens oder am Abend
• Autos, Vorplätze und Terrassen nicht mit Trinkwasser reinigen
• Pools und Schwimmbecken nicht oder nur zurückhaltend nachfüllen
• Nach Möglichkeit duschen statt baden
• Wasserhahn beim Zähneputzen oder Einseifen schliessen
• Lebensmittel in einer Schüssel statt unter fliessendem Wasser waschen
• Wasch- und Geschirrspülmaschinen nur vollständig betreiben
• Tropfende Wasserhähne und andere Leckagen rasch beheben
Jeder eingesparte Liter Trinkwasser trägt dazu bei, die vorhandenen Wasserreserven zu schonen und die
Versorgungssicherheit auch bei länger anhaltender Trockenheit zu gewährleisten.
Die Wasserversorgungen verfolgen die Entwicklung laufend und stehen in engem Austausch mit den
zuständigen kantonalen Fachstellen. Sollten weitergehende Massnahmen erforderlich werden, wird die
Bevölkerung rechtzeitig informiert.
Die regionalen Wasserversorgungen danken der Bevölkerung für ihre Unterstützung und ihren
verantwortungsvollen Umgang mit der wertvollen Ressource Trinkwasser.
Weitere Informationen:
Trockenheit Kt SG
Trockenheit Sommer 2026 BAFU
Information zur Wartung von Systemtrennern
Oberste Zielsetzung bei der Erstellung von Wasserinstallationen ist die Versorgung der Verbraucher mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser in ausreichender Menge unter technisch optimalen Bedingungen.
In Verteilsystemen, wie es Trinkwassernetze inklusive Hausinstallationen darstellen, ist daher der Rückflussverhinderung bzw. Systemtrennung erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken. Systemtrenner werden eingebaut, um das Trinkwassernetz und damit das Trinkwasser von Nichttrinkwasser (z.B. Sammlung und Verwendung von Regenwasser) konsequent zu trennen und im Schadensfall ein Rückfliessen von Nichttrinkwasser in das Trinkwassernetz und somit die Gefahr einer möglichen Verschmutzung des Trinkwassers zu verhindern.
Ursachen eines Wasserrückflusses können sein:
– Unterdruck
Absinken des Vordruckes, hervorgerufen z. B. durch einen Rohrbruch, Einschalten von Druckerhöhungspumpen.
– Rücksaugen
Installationsentleerung und da mit verbunden ein Unterdruck in den Leitungen, bedingt durch den geodätischen Höhenunterschied.
– Rückdrücken
Auftreten von Druckerhöhungen (Gegendruck) in im Netz nach geschalteten Installationen, hervorgerufen z. B. durch Heizungsanlagen, undichte Rückhalteklappen bei Pumpen oder Fehleinspeisungen aus Behältern mittels Pumpen ist allgemein bekannt.
Die Wasserkorporation Benken weist an dieser Stelle darauf hin, dass der Anlagebetreiber allein für einwandfreie Funktion der gesamten Hausinstallation inkl. Systemtrenner und Rückflussverhinderer verantwortlich ist und empfiehlt, die Installationen periodisch von einer Fachfirma warten und kontrollieren zu lassen.
Service / Störungen
Melden Sie bitte auch verdächtige Geräusche, die dauernd an Wasserleitungen hörbar sind. Wir klären die Ursache unverbindlich ab.
Wasserverluste können aber auch nach dem Zähler auftreten:
a) defekte WC-Spülung
b) defektes Überdruckventil beim Boiler